Reisebericht Yucatan: Urlaub am Traumstrand von Playa del Carmen
Karibisches Flair und die alten Mayas machen meinen Aufenthalt in Playa del Carmen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ich liege an meinem Hotelstrand, aale mich im türkisfarbenen Wasser und nehme an organisierten Ausflügen teil – schöner und entspannter können Ferien kaum sein!
Ein Tag am Meer
Der Süden der Halbinsel Yucatan ist atemberaubend. Nach meiner Ankunft in Mexiko ist mir erst einmal nach Erholung. Ich packe meine Strandtasche und stapfe mit Flip-Flops bereift durch den schneeweißen Sand. „Wow“ ist das einzig passende Wort, dass mir zu diesem Panorama einfällt. Da mein Hotel auf der sich im Privatbesitz befindlichen Playacar liegt, ist die Bucht fast menschenleer.
Die Urlauber verlaufen sich in diesem Badeparadies und viele sind wahrscheinlich gar nicht da. In der Lobby habe ich schon zahllose Prospekte für etwaige Sightseeing-Trips gesehen. Aber Maya-Pyramiden interessieren mich heute noch wenig – ich will in Ruhe dösen und auf der Liege ein wenig chillen. Ich bin froh, dass ich mich mit einem hohen Lichtschutzfaktor ausgestattet habe, denn ich leuchte mit dem weißen Sand um die Wette.
Will ich zur abendlichen Schlacht am kalten und warmen Buffet nicht als Krebs antreten, heißt es jetzt: Schmieren, was das Zeug hält. Kein einziges Wölkchen zeigt sich während mehrerer Schwimm-Einheiten und der vielen Sonnenbadestunden am Himmel über Mexiko. Alle viere von mir gestreckt schlafe ich nach einer kurzen Mittagspause auf der Liege ein.
Mit verrutschter Sonnenbrille, einem gehörigen Durst und feuerroten Fußsohlen wache ich wieder auf. Ich hatte mich auf den Bauch gelegt und die Fersen dabei wohl zu lange gen Fixstern gestreckt – schöne Bescherung! Aber meine Sonnenmilch ist super, wo ich mich brav eingecremt habe ist alles in Ordnung, nur wer denkt schon an die Sohle?
Zwischen Amis und Mayas
In den 70er Jahren wurde Yucatan von Touristen aus den USA als Paradies auf Erden entdeckt. Mit meinem ungewöhnlichen Sonnenbrand laufe ich auf dem Außenrist in das Restaurant ein und vor mir stapeln sich Burger, Hot Dogs und Spare Ribs scheinbar bis zur Decke. Dies ist allerdings nur der erste Eindruck. Sieht man genauer hin, wird in Mexiko Reisenden alles nur Erdenkliche geboten und ich tue mir von der Guacamole und den Enchiladas reichlich auf.
Die mexikanische Küche ist zu unrecht in Europa noch ziemlich unbekannt und besteht aus weit mehr als nur Chili con Carne und Tortilla-Chips. Beim Nachtischholen komme ich mit einer Dame ins Gespräch, deren Nase beinahe die selbe Färbung hat, wie meine Fußsohlen. Sie erzählt voller Begeisterung von den Ruinen in Tulum, die sich unmittelbar hinter dem Ozean erheben.
Video: Playa Del Carmen – Mexico
Wir unterhalten uns eine ganze Stunde und sie berichtet, dass sie schon zum siebten Mal Urlaub auf Yucatan macht. „Das erste was ich mir nach der Scheidung gekauft habe war ein Ticket hierher!“ Wir verabschieden uns und ich watschle mit vollem Bauch und umhüllt von Apres-Sun-Düften hinunter zur Rezeption. Man hat erfreulicherweise noch ein Plätzchen im morgigen Ausflugsbus für mich. „Vergessen Sie Ihre Badebekleidung und den Fotoapparat nicht!“, empfiehlt man mir noch und ich begebe mich aufs Zimmer. Die untergehende Sonne spiegelt sich tausendfach im Meer und strahlt meinen Balkon verführerisch an.
Erholungsurlaub pur – Playa del Carmen
Ich reihe mich in die Schlange vor dem Omnibus ein und freue mich auf die Impressionen, die ich in Tulum sammeln darf. Der Busfahrer fährt flott an der Küste entlang – ein wenig zu flott, denn jedes Mal wenn ich das Meer fotografieren möchte, brausen wir schon wieder um eine Kurve. Vor der beeindruckenden Maya-Festungsanlage spuckt uns das Fahrzeug wieder aus und wie die meisten Besucher steure ich sogleich auf den „Tempel des Windes“ zu.
Das Bauwerk thront unmittelbar über der Küste und unten schmiegt sich eine feinsandige Bucht an dessen Mauern. Ich weiß gar nicht, wohin ich zuerst gucken soll und fotografiere wie verrückt in alle Richtungen. Nachdem ich mir noch den „Tempel des herabsteigenden Gottes“, den Freskentempel, das Castillo und die ehemalige Stadtmauer angesehen habe, hält mich nichts mehr.
Ich muss unbedingt ins Wasser. Am kleinen Strand tummeln sich bereits viele Mitreisende. Schwupps habe ich mich Jeans und T-Shirt entledigt und renne im Schnellschritt dem kühlen Nass entgegen – endlich! An diesem Küstenabschnitt sind die Wellen etwas rauer und daher macht es mir und anderen Gästen Spaß, durch sie hindurch zu tauchen oder bäuchlings über einige drüber zu gleiten. Besonders imposant gelingt das natürlich den Surfern. Sie nutzen die guten Windbedingungen und holen sich von allen Anwesenden den Lohn für ihre Mühen ab: Wir applaudieren, denn ihre Sprünge und Moves sind mehr als unterhaltsam.
Strandleben mit Kultur – Reisen nach Mexiko
Ich verbringe in Playa del Carmen traumhafte Ferien und bin todtraurig, als ich mich von dieser einzigartigen Landschaft verabschieden muss. Das Freizeitangebot ist schlicht gewaltig und ich darf mich jeden Tag zwischen einem Trip zu den Cenoten, dem Kaufrausch auf der Quinta Avenida und einem Faulenztag am wunderbar weitläufigen Sandstrand entscheiden!
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Bildquelle: shutterstock.com – Kwiatek7
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