Tourismus-Boom in Seoul – eine Stadt auf der Überholspur
Die Millionenstadt Seoul in Südkorea ist immer wieder ein touristisches Abenteuer der besonderen Art. Für den Gaumen oder das Auge werden dem Besucher durch einen anhaltenden Touristen-Boom bereits Ferienanlagen innerhalb der Stadt geboten.
Zwischen herkömmlichen Märkten und glitzernden Einkaufspalästen
Die Hauptstadt Seoul von Südkorea ist mit seinen alten Palästen, den traditionellen Märkten aber auch modernen Einkaufstempeln und Ferienanlagen ein Hauptanziehungspunkt für Touristen. Die Metropole hat etwa 25 Millionen Einwohner. Wer die Stadt in allen Details kennenlernen möchte, der sollte sich einer der Stadttouren anschließen. Diese werden als Stadtrundfahrten nach unterschiedlichen Themen angeboten. Da werden die charakteristischen Attraktionen im Stadtkern, wie der Palast angefahren mit einem Halt am Cheonggyecheon Fluss. Bei den Marktfahrten werden nicht nur die altherkömmlichen Märkte, sondern auch die modernen Einkaufszentren besucht. Andere Stadtrundfahrten werden bei Nacht durchgeführt, so findet jeder Besucher etwas nach seinem Geschmack.
Der Stadtteil des Vergnügens und der Expats
Ich bin wieder in Itaewon. Komisch, es zieht einen jedesmal an den Ort zurück, wo man bereits einmal gewesen ist und man verbindet alte Erinnerungen mit den neuen Eindrücken. Hier hat sich in all den Jahren nicht viel verändert. Die Häuser, die Geschäfte und die Bars in diesem Stadtteil sehen für mich immer noch genau so aus wie damals. Auch heute noch kann ich mir hier aus gutem Tuch einen Anzug oder einen klassischen Kaschmir-Mantel schneidern lassen. Am Abend blinken die Neonleuchten der Bars und Musik-Lounges. Eine Vielzahl von kleinen Restaurants und Cafés bieten lokale und internationale Leckerreien an. In den Läden wird alles verkauft von nachgemachten koreanischen Truhen und Keramiken, Schmuck, Spielzeug und Gepäck.
Abendliches Zusammensein im Pojang-macha
Eine etwas ungewöhnliche Art des geselligen Zusammenseins bieten in den Abend- und Nachtstunden die mit Sitzgelegenheiten und Tischen ausgestatteten Pojang-macha. Das sind Zelte, die im Winter mit Gasflaschen beheizt werden. Hier triff man sich zur Entspannung und um die Arbeit hinter sich zu lassen. Hier trinkt der Arbeiter wie der Geschäftsmann mit seinen Freunden und Mitarbeitern Soju, den koreanischen Schnaps. Hier kann man bis in die frühen Morgenstunden sitzen. Eine Nudelsuppe ist hier ein muss. Die frittierten Hühnermägen und knochenlosen Hühnerfüße kann man probieren oder den Einheimischen überlassen.
Eine Stadt der Superlative in jeder Hinsicht
Es gibt von dieser riesigen Metropole Seoul so viel zu berichten. Ich habe drei Jahre in dieser Stadt gelebt, als der Wirtschaftsaufschwung seinen Anfang nahm. Es gab nur wenige Touristen. Heute herrscht hier ein Touristen-Boom und die Stadt befindet sich immer noch auf der Überholspur.
Bildquelle: © SeanPavonePhoto – Fotolia.com
Weitere spannende Reiseberichte:
admin
Neueste Artikel von admin (alle ansehen)
- Wandern ohne Sorgen – Perfekt organisierte Reisen mit Orbis Ways - 17. Februar 2025
- Wie man die richtige Dachbox für seinen Urlaub auswählt - 6. Dezember 2024
- Luxusurlaub auf Mallorca: die Auswahl der perfekten Villa - 21. Februar 2024