Meine Reise in die Dominikanische Republik: Traumurlaub abseits vom Massentourismus
Die Dominikanische Republik liegt im Osten des Eilandes Hispaniola und bietet, was die Karibik an malerischen Landschaften aufzuwarten versteht. Ich gehe auf Entdeckungsreise und erlebe die beliebte Sonneninsel von ihrer stillen, anmutigen und unverbrauchten Seite.
Inhaltsverzeichnis
Samaná – Strände und eine unvergleichliche Malecón
Die Stadt schmiegt sich an eine weitläufige, verheißungsvoll glitzernde Bucht. Der Transferbus schaukelt über die Küstenstraße und ich bin gespannt, was mich in Samaná erwarten wird. Mein Hotel ist klein, beschaulich und kann nur maximal 42 Gäste beherbergen – wunderbar. Im sattgrünen Hotelgarten plätschert der Pool vor sich hin und ich bahne mir meinen Weg durch mächtige Palmenblätter.
Als ich ein besonders großes Exemplar zur Seite schiebe, liegt plötzlich der Ozean vor mir. Ist das herrlich! Nach dem Abendessen zieht es mich erneut hinunter zum Meer. Die Malecón von Samaná verwandelt sich dann in eine geschäftige Flaniermeile, ohne auch nur ansatzweise überfüllt zu sein. Ich kaufe mir eine Kokosnuss to-go und schlürfe genüsslich deren erfrischende Milch. Einheimische hocken in den Lokalitäten, spielen Karten und Touristen tätigen Einkäufe. Vorne am Ufer tummeln sich spielende Kinder und die See hat sich scheinbar in flüssiges Gold verwandelt.
Video: Urlaub in der Dominikanischen Republik
Vögel, Inseln und ein unerwarteter Wal
Unweit meines Hotels legen Boote gen Paradies ab. Ich kaufe ein Ticket und bin erstaunt, wie wenige Menschen sich für die Sehenswürdigkeiten abseits der Strände interessieren. Wir sind nur zu fünft inklusive Kapitän, als selbiger auf den Los-Haitises-Nationalpark zusteuert. Das Schutzgebiet unweit von Samaná wird von rund 500 verschiedenen Vogelspezies als Brut- und Landeplatz benutzt.
Das Areal besteht aus bizarren, steilen Eilanden, die aus der Karibischen See aufragen. Tropische Gewächse gedeihen auf ihren Plateaus und seitlich lassen verschiedenfarbige Gesteinsablagerungen tief in die Erdgeschichte blicken. Unser Kapitän manövriert das Schiff geschickt um einige Untiefen herum und ich entdecke direkt unter dem Bug einen kleinen Hammerhai. Braune Pelikane kreisen im wolkenlosen Himmel und Albatrosse versorgen ihren Nachwuchs mit frischem Fisch. Auf der Rückfahrt steht die Sonne bereits tief, als helle Aufregung die Runde macht: Ein Pottwal stößt keine 20 Meter neben uns seinen Blas aus und bringt damit die Handykameras zum Klicken!
Der sprichwörtliche dominikanische Höhepunkt: Gipfelsturm unter der heißen Sonne!
Nachdem ich stimmungsvolle Tage an den schneeweißen Stränden Samanás verbracht habe, zieht es mich ins Hinterland. Der 3098 Meter hohe Pico Duarte meint den höchsten Punkt der Karibik und liegt mitten im Armando-Bermúdez-Nationalpark. Im Dörfchen Jarabacoa angekommen, unternehme ich zuerst einen Spaziergang durch die sogenannte Schweiz der Dominikanischen Republik. Hübsche Wasserfälle sausen die Bergflanken herab und sammeln sich in glasklaren Pools.
Anderntags bin ich schon um fünf Uhr morgens auf den Beinen. Drei Tage soll die Tour zum Pico Duarte dauern und bestenfalls gewinnen Wanderer schon vor Sonnenaufgang wertvolle Höhenmeter. So behauptet es zumindest mein Bergführer Miguel. Er arbeitet für den Nationalpark und gehört zu den zertifizierten Guides, ohne deren Hilfe wohl niemand in den Gipfelgenuss kommen würde. Außer Atem stehe ich schlussendlich auf dem Grat und schaue hinaus gen Atlantik – der Himmel ist blitzblau und darum kann ich sogar die Strände leuchten sehen!
Mehr als nur Pauschaltourismus: Die Dominikanische Republik
Wer den Inselstaat als Badeparadies bezeichnet, liegt sicher richtig und tut ihm dennoch unrecht. Zu groß ist die Auswahl an sehenswerten Naturjuwelen! Ich für meinen Teil bin restlos verzückt und schmiede schon Urlaubspläne für die nächste Reise, es soll eine Kreuzfahrt durch die westliche und östliche Karibik geben.
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Bildquelle: ©iStock.com/pxlar8
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