Ein Tagestrip in den Big Apple
New York! Die Stadt der Superlative. Eine City, die niemals schläft. Wo Wolkenkratzer dicht an dicht in die Höhe ragen. Wo Big Business mit Lifestyle und Kultur Hand in Hand geht. Wo, so sagt man, das Herz Amerikas schlägt.
Inhaltsverzeichnis
Ein kurzer Flug über den großen Teich …
… und schon bin ich mittendrin. Allein der JFK-Airport ist beeindruckend. Vor allem die minutiösen Bemühungen der hiesigen Zollbeamten! Zum Glück bin ich während meiner Urlaubsrecherche auf einen sehr hilfreichen Tipp gestoßen. Es handelt sich um die verpflichtende ESTA-Anmeldung, die jeder Reisende in die USA auszufüllen und vorzulegen hat. Das Dokument sollte spätestens 72 Stunden vor der Abreise über die ESTA-Homepage beantragt werden.
Ohne dieses Dokument hat man bei den Beamten am Flughafen keine Chance zur Einreise. Ich bin mit der Fluglinie Singapore Airlines angereist, was in vielerlei Hinsicht vorteilig war. Auf der Webseite der Fluggesellschaft kann der ESTA-Antrag online ausgefüllt werden, was die ganze Prozedur etwas vereinfacht hat. Aber zurück zum Wesentlichen!
Schritt 1 in New York – Der alten Dame einen Besuch abstatten
Die Freiheitsstatue ist das Symbol für Neuanfang, Freiheit und für große Träume. Ganz klar stand ein Besuch der Statue of Liberty ganz weit oben auf meiner recht vollen To-do-Liste. Auch hier habe ich mir schon im Vorfeld den Weg dorthin etwas geebnet. Die Tickets für die Fähre von Battery Park nach Liberty Island, Ellis Island und zurück lassen sich im Internet vorbestellen. Dank eines separaten Schalters für vorbestellte Tickets ist Anstehen (die Schlange vor den normalen Verkaufsschaltern war beachtlich!) nicht nötig.
Gegen Vorlage der Reservierungsnummer und meinem Ausweis bekam ich das Ticket und los ging’s … bis zur nächsten Schlange, die sich vor dem Sicherheitscheck bereits gebildet hat. Doch auch hier bin ich dank meiner Reservierung etwas zügiger vorangekommen. Der Trip selbst war sagenhaft! Da ich aufgrund des sehr frühen Flugs einer der ersten Besucher an diesem Tag war, hatte ich noch schön viel Zeit übrig, mich dem Big Apple zu widmen.
Mein zweites Frühstück bei Bloom‘s
Mein Freund hat geschäftlich viel in New York zu tun, was ihn somit zur Zielscheibe unzähliger Fragen meinerseits machte. „Du fliegst für einen Tag nach NYC? Einen?“ Mein begeistertes Kopfnicken konterte er mit einem eher mitleidigen Schulterzucken. Ich sollte wenigsten ins Bloom’s gehen zum Frühstücken. Das Restaurant an der Ecke 40th Street und Lexington Ave. gilt unter den New Yorkern als Geheimtipp. Das Frühstück ist wirklich lecker, vielfältig und frisch. Kaffee gibt es wortwörtlich bis zum Abwinken und für hiesige Verhältnisse isst man im Bloom’s recht günstig.
Frisch gestärkt der Nase nach rauf!
Ein Tag in New York City ist tatsächlich extrem kurz bemessen. Demnach ließ ich mich einfach treiben, anstatt mich mit dem hektischen Abhandeln meiner To-do-List zu plagen. Die Geschäftigkeit Manhattans ist irre. Für eine eher gemütliche Natur, wie ich es bin, fast schon zu viel. Dank des zweiten Insidertipps meines Freundes fand ich hoch über den Dächern der Stadt eine wunderbare Ruheoase: New Yorks größte Dachterrassen-Bar „230 Fifth“.
Der Eintritt ist kostenlos – der atemberaubende Panoramablick über die Skyline der Stadt unbezahlbar. Der Cocktail war klasse, dafür aber auch ordentlich teuer! Da mein Rückflug mit Singapore Airlines bereits um 20 Uhr ging, blieb mir noch etwas Zeit zum Shoppen, für eine preiswerte Stärkung in einem sehr charmanten Deli (eine Mischung aus Supermarkt und Restaurant) und für einen kleinen Schlenker durch den Central Park.
Mein Fazit:
Ein Tag ist für eine so sagenhafte Stadt wie New York viel zu kurz. Dennoch war der Trip zum Big Apple wie geschaffen, um mein inneres Fernweh-Barometer wieder auf ertragbare Werte zu senken.
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Titelbild: © iStock.com/stu99
Textbild 1: © iStock.com/Songquan Deng
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